Traditionell lädt der Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e.V. vor Beginn der Merseburger DEFA-Filmtage zu einem Treffen der Sponsoren ein. Immerhin haben 40 (in Worten: vierzig) Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit ihrer finanziellen Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der 21. Merseburger DEFA-Filmtage „21 Takte Leben – Arbeit, Aufbruch & Applaus“ geleistet.
Aber es ist nicht allein der finanzielle Aspekt, der für uns als Förderverein wichtig ist. Die Sponsoren tragen auch unseren kulturellen Aspekt weiter in die Öffentlichkeit; sie legen unseren Programmflyer aus, hängen das Plakat auf und erzählen von den Filmtagen. Es gab also an dem Tag unseres Sponsorentreffens, am 3. März 2026, viele Gründe Danke zu sagen. In diesem Jahr haben wir zusätzlich die Unterstützerinnen für unsere traditionellen Schulveranstaltungen eingeladen, die gern kamen und sich über diese Art der Anerkennung gefreut haben.
Eingeladen hatte der Förderverein zum Motto „Kommen Sie in unsere Kantine?“. Passend zum diesjährigen Thema der Merseburger DEFA-Filmtage, dass sich der Arbeit und der Musik widmet, wurde von Mitgliedern des Fördervereins ein Büfett vorbereitet, dass in etwa dem Essen in der Kantine der Betriebe in der DDR, also zu DEFA-Film-Zeiten, nachempfunden bzw. nachgekocht und zubereitet war. Alles fand großen Anklang und wurde bei vielen Gesprächen unter- und miteinander genossen.
Zum Sponsorentreffen laden wir gern einen Gast ein, der mit Filmen etwas zu tun hat, wie die Schauspieler Udo Schenk, Hermann Beyer oder Christian Steyer, die jeweils in den vergangenen Jahren das Treffen bereichert haben. In diesem Jahr kam Manfred Möck. Ihn hatten wir auf der DEFA-Veranstaltung im Herbst vergangenen Jahres angesprochen. Und er kam gern. Bekannt ist er vor allem als evangelischer Vikar Hubertus Koschenz aus dem DEFA-Film „Einer trage des anderen Last“. Aber er wollte einen anderen Film mit uns gemeinsam sehen, den er als einen Typischen für die Traumfabrik-Film ansieht „Traumfabrik“ von 2019. Und er hatte viel zu erzählen. Nicht allein im Gespräch mit Ulrich Jacobi, dem Betreiber des Domstadtkinos, wurden einige Geschichten aus der „Traumfabrik“ berichtet, auch im Foyer zeigte er sich sehr interessiert und frage zum Beispiel nach dem Namen unseres Fördervereins. Er fand den Namen „Völkerfreundschaft“ so verkehrt nicht.
Einige Fotos unserer „Stammfotografen“ Wolfgang Kubak und Jürgen Vogel geben etwas von der lockeren und intensiven, angeregten und fröhlichen Atmosphäre des diesjährigen Sponsorentreffens in der „Kantine“ des Domstadtkinos wider.
Weitere spannende Einblicke in die Veranstaltung gibt dieses Video von Klaus Treuter

