⚠️ Wichtige Programmänderung
Wie das Leben so spielt… Václav Neckář („Krokodil Theofil“) muss leider eher zurück nach Hause, sodass wir seinen Film „Sing, Cowboy, sing“ bereits am Samstag, den 11.4. um 14:00 Uhr zeigen werden.
Im Austausch zeigen wir den Film „Hut ab, wenn Du küsst“ nun am Sonntag, den 12.4. um 15:00 Uhr.
Freitag, 10. April 2026
Foto: DEFA-Stiftung/Peter Dietrich
15:00 Uhr
„Zeit zu leben“
DEFA-Spielfilm (1969). Lorenz Reger soll einen neuen Betrieb übernehmen. Sein Arzt rät zur Ruhe, doch Reger will die neuen Automaten auf den Weltmarkt bringen. Vorlage: „Schwarzes Eis“ von Sergej Lochthofen.
Foto: Google Gemini
15:00 Uhr
„Die dicke Tilla“
Die etwa zehnjährige Tilla gibt in ihrer Klasse den Ton an. Alle machen, was sie will. Als eine Neue kommt, Anne, bricht Feindschaft auf den ersten Blick aus.
Foto: DEFA-Stiftung/Eduard Neufeld
15:15 Uhr
„Meine Frau macht Musik“
DEFA-Revuefilm (1958). Gustl Wagner sieht seine Ehe gefährdet, als seine Frau für eine erkrankte Sängerin einspringt und Erfolge feiert. Ein Klassiker mit Musik von Gerd Natschinski.
Foto: DEFA-Stiftung/Jürgen Höftmann, Heinz Wenzel
15:30 Uhr
„Lachtauben weinen nicht“
DEFA-Spielfilm (1979). Stahlwerker kritisieren die Werkleitung. Ein Film über Arbeitergestalten mit Ecken und Kanten, Alkohol und Alltagsproblemen.
Foto: DEFA-Stiftung/Christa Köfer
18:30 Uhr – Eröffnung
Eröffnung der 21. Merseburger DEFA-Filmtage
Geschichte einer Demontage einer Illusion. Daniel Brenner erhält den Auftrag für eine Satellitenstadt, doch das Projekt scheitert an den Bedingungen der späten DDR.
Sonnabend, 11. April 2026
Foto: Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv; Klaus Zähler
12:00 Uhr
„Schwester Agnes“
DDR-Fernsehfilm (1975). Agnes Feurig ist Gemeindeschwester mit Herz und Schnauze. Sie mischt sich tatkräftig in das Dorfgeschehen ein – zum Kult geworden durch Agnes Kraus.
Foto: Produktion
12:30 Uhr
„Stolz und Eigensinn“
Dokumentarfilm (2025). Gerd Kroske koppelt Archivmaterial der 1990er mit Interviews von 2024. Frauen aus Großbetrieben blicken auf 30 Jahre Transformation zurück.
Foto: DEFA-Stiftung/Michael Jüttersonke
⚠️ NEUE ZEIT: 14:00 Uhr
„Sing Cowboy, sing“
DEFA-Westernkomödie (1981) mit Dean Reed und Václav Neckář. Zwei ungleiche Cowboys ziehen singend durchs Land und geraten in allerlei Ärger.
Foto: DEFA-Stiftung/Heinz Wenzel
14:30 Uhr
„Die Karbidfabrik“
DEFA-Dokumentarfilm (1988) von Heinz Brinkmann über harte Arbeitsbedingungen und Kritik an der Betriebsleitung. Ein Stück Zeitgeschichte kurz vor der Wende.
Foto: Google Gemini
14:45 Uhr
Kurzfilmrolle aus dem Bundesarchiv: „Der real existierende DDR-Alltag“
Dokumentarfilme, die den Alltag der 70er Jahre spiegeln, aber nie gezeigt wurden. Wochenmarkt in Pankow, Müllkutscher und mehr – erst seit kurzem digital erschlossen.
Foto: DEFA-Stiftung/Herbert Kroiss
15:15 Uhr
„Sonnensucher“
DEFA-Spielfilm von Konrad Wolf (1958/1972). Über den Uranbergbau der Wismut, harte Arbeit und eine verbotene Liebe zwischen einer Deutschen und einem sowjetischen Ingenieur.
Foto: DEFA-Stiftung/Christian Lehmann
17:00 Uhr
„Leben in Wittstock“
Teil der berühmten Langzeitdokumentation über Frauen aus dem VEB Obertrikotagenbetrieb (1984). Volker Koepp zeigt Veränderungen im Betrieb und Privatleben.
Foto: DEFA-Stiftung/Wolfgang Ebert
17:15 Uhr
„Alle meine Mädchen“
DEFA-Spielfilm von Iris Gusner (1980). Eine Frauenbrigade soll gefilmt werden, doch hinter der Fassade des „vorbildlichen Kollektivs“ brodeln Konflikte.
Foto: Google Gemini
17:30 Uhr
Podiumsgespräch: „Die DDR-Arbeitswelt im Spiegel der Kunst“
Wie wurde die „arbeiterliche“ Gesellschaft von Film, Literatur und Kunst gespiegelt? Eine Diskussion über Umstände, Erbe und die Rolle der Frau in der Arbeit.
Foto: Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv, Barbara Berthold
20:00 Uhr
„Marta, Marta“
DDR-Fernsehfilm (1979). Marta wird Krankenschwester, doch die Praxis ist hart. Sie emanzipiert sich, löst sich von ihrem Freund und beginnt ein selbstständiges Leben.
Sonntag, 12. April 2026
Foto: Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv; Hans-Jürgen Hoeftmann
12:00 Uhr
„Johanna“
DDR-Fernsehserie (1987-1989). Erzählt wird aus dem Alltag der Berliner Straßenbahnfahrerin Johanna Rothermund, zwischen Beruf und Familie.
Plakat: Theo Matejko
12:30 Uhr
„Der letzte Mann“
Stummfilm-Klassiker von Murnau (1924). Ein stolzer Hotelportier zerbricht an seiner Degradierung zum Toilettenwärter. Ein Meisterwerk über Schein und Sein.
Foto: DEFA-Stiftung/Horst Sperber
13:00 Uhr
Kurzfilmrolle: „Wäscherinnen“, „Rangierer“, „Die Küche“
Dokumentarfilme von Jürgen Böttcher (Strawalde). Menschen an ihrem Arbeitsort, eingefangen mit großem Respekt und visueller Kraft.
Foto: Verleih
14:30 Uhr
„Wilma will mehr“
Deutschland 2025. Nach der Wende und privaten Enttäuschungen sucht Wilma, eine gestandene Frau aus dem Lausitzer Revier, einen Neustart in Wien.
Foto: DEFA-Stiftung/Richard Günther, Alexander Schittko
⚠️ NEUE ZEIT: 15:00 Uhr
„Hut ab, wenn Du küsst!“
DEFA-Spielfilm (1971). Fred mag es konservativ, doch Petra liebt ihren Beruf als Automechanikerin. Ein Film über Rollenbilder, Eifersucht und Einsicht.
Foto: DEFA-Stiftung/Wolfgang Ebert
15:30 Uhr
„Die Entfernung zwischen dir und mir und ihr“
DEFA-Spielfilm (1988). Eine moderne Dreiecksgeschichte über die Suche nach dem eigenen Ich und dem Glück, die sich manchmal im Kreis bewegt.
Foto: Becker
18:30 Uhr
Abschlusskonzert: „Das DEFA-Songbook“
Jazzarrangements der DEFA-Musikklassiker. Ein respektvoller, aber auch erfrischend neuer Blick auf die Musikgeschichte.

