Schon gefühlt, es waren viele interessierte Zuschauer zu dem Thema „Arbeit“ in das Domstadtkino gekommen. Das Foyer war ständig mit diskutierenden Menschen gefüllt. Und auch die Altersstruktur war spannend. Wieder gefühlt, es kamen mehr jüngere Menschen zu den Filmen und das sowohl zu den Dokumentarfilmen als auch zu den Spielfilmen der DEFA.
Aber eine „Statistik“ hat wenig, bis Garnichts mit Gefühlen zu tuen. Der Kartenverkauf lässt eine eindeutige zahlenmäßige Aussage zu. Insgesamt konnten wir an dem Wochenende 10. bis 12. April 957 zahlende Gäste begrüßen, dazu kommen noch 51 Freikarten an unsere Sponsoren zur Eröffnungsveranstaltung. Das sind über 300 Besucher mehr als zu den 20. Merseburger DEFA-Filmtagen 2025. Für die Eröffnungsveranstaltung mit dem Film „Die Architekten“ wurden 192 Eintrittskarten verkauft. Am Sonnabend sahen 112 Zuschauer den Film „Marta, Marta“ und lauschten dem unterhaltsamen Filmgespräch zwischen Knut Elsterrmann und Walter Plathe. In der Rangfolge der verkauften Kinokarten folgt der DEFA-Film von 1958 „Sonnensucher“ – und hier gefühlt, viele jüngere Zuschauer. Zur Abschlussveranstaltung, zu der erstmalig ein Konzert im Programm stand, kamen 60 zahlende Besucher. Pascal von Wroblewsky und das Lora Kostina Trio interpretierten bekannte DEFA-Songs neu. Der Dokumentarfilm „Stolz und Eigensinn“ vereinte ebenfalls alt und jung, um von Zeitzeugen zu erfahren, was die Arbeit in der DDR insbesondere für Frauen bedeutete und welchen Wert sie ihnen auch für die heutige Zeit gegeben hat. 45 Interessierte kauften sich eine Karte. Diese Konstellation spiegelte sich auch im Podiumsgespräch zum Thema “Die DDR-Arbeitswelt im Spiegel der Kunst“. Viele ehemalige Arbeiter und Arbeiterinnen wollten den Dokumentarfilm „Die Karbidfabrik“ von 1988 sehen und waren am Gespräch zwischen Ingrid Häusler und Thomas Martin interessiert. – der Saal vier war ausverkauft. Eine kurze Reminiszenz zu den Schulveranstaltungen. Diese wurden von 711 Schülerinnen und Schülern des Landkreises Saalekreis besucht. Der „Renner“ war „Ein Schneemann für Afrika“, danach folgten „Die dicke Tilla“ und „der tapfere Schulschwänzer“

