7. Merseburger

DEFA Filmtage 27.-29.01.2012

Angelica Domröse und Hilmar Thate,
nicht nur eine Legende

 

Unsere Sponsoren

Domstadtkino Merseburg
DEFA Stiftung
Blume Reinhard
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Filme

Effi Briest

Spielfi lm - DDR, 1968 - 1969, Farbe, 121 min
Regie: Wolfgang Luderer
Darsteller: Angelica Domröse, Horst Schulze,
Gerhard Bienert, Inge Keller, Lissy Tempelhof

Ende des 19. Jahrhunderts wird die 17-jährige Effi Briest gegen ihren Willen mit dem viel älteren Baron von Instetten verheiratet. Da sie aufgrund des großen Alters- und Interessenunter-schieds nicht in der Lage ist, ihren Gatten zu lieben, beginnt sie eine Affäre mit dem attraktiven und jungen Major Crampas. Eines Tages erfährt der Baron von diesem Betrug und fordert Effi s Geliebten zu einem tödlichen Duell.



Fleur Lafontaine
TV-Literaturverfilmung, DDR, 1977/78, 116 min
Regie: Horst Seemann
Darsteller: Angelica Domröse, Hilmar Thate, Gisela May, Eberhard Esche, Fred Düren

Der Lebensweg einer Frau, die über fast ein halbes Jahrhundert immer wieder tiefe seelische Konflikte durchlebt und schließlich 1948 nach einem schweren Unfall dem Arzt in einer neurologischen Klinik ihre Lebensgeschichte erzählt. Anspruchsvolle und gelungene Literaturverfilmung, eindrucksvoll besonders wegen der intensiven schauspielerischen Leistungen.


Professor Mamlok
Ein jüdischer Arzt glaubt, er könne sich mit den Nazis arrangieren. DEFA-Politdrama "Es kann so schlimm nicht werden." Auch nach Hitlers Machtergreifung steht der jüdische Chirurg und Klinikchef Mamlock zu Deutschland. Als sein Sohn Rolf (Hilmar Thate) sich dem Widerstand anschließt, gerät Mamlock in Rage. Der beklemmende Film von Konrad Wolf ("Solo Sunny") basiert auf dem im Exil verfassten Drama seines Vaters Friedrich




Die Verfehlung

Spielfi lm, 1992, Farbe, 104 min., FSK 12
Ost-West Drama
Regie: Heiner Carow
Darsteller: Angelica Domröse, Gottfi red John, Jörg Gudzuhn, Dagmar Manzel, Katja Paryla

Ein Jahr vor dem Mauerfall verliebt sich die 50-jährige Putzfrau Elisabeth (Angelica Domröse) in den Hamburger Hafenarbeiter Jacob (Gottfried John), der auf Besuch in der DDR ist. Als sie Silvester 1988 die Verlobung mit ihm bekannt gibt, bekommt sie die Repression des angeschlagenen Staates mit voller Wucht zu
spüren… Der letzte Kinofi lm von Heiner Carow


Der Fall Gleiwitz

Spielfi lm DDR, 1961, s/w, 70min, FSK 12
Drama, Antifaschistischer Film, Antikriegsfi lm
Regie: Gerhard Klein
Darsteller: Hannjo Hase, Herwart Grosse, Hilmar
Thate, Georg Leopold, Wolfgang Kalweit, Rolf Ripperger

Am 31.8.1939 überfallen SS-Männer, als polnische Soldaten verkleidet, den lokalen Radiosender. Als „Beweis“ für den „Überfall“ lassen sie einen toten KZ-Häftling (Hilmar Thate) in polnischer Uniform zurück. Am nächsten Tag marschiert Hitlers Armee im Nachbarland ein.

 

Die Legende von Paul und Paula

Spielfi lm - DDR, 1972, Farbe, 105 min., FSK 16
Drama, Libesfi lm, Literaturverfi lmung
Regie: Heiner Carow
Darsteller: Angelica Domröse, Winfired Glatzeder,
Heidemarie Wenzel, Fred Delmare

Alles oder nichts. Paula ist rigoros, was ihre Gefühle
betrifft. Zwei Männer hat sie schon zum Teufel gejagt.
Nun lebt sie mit ihren beiden Kindern allein. Bevor sie sich jedoch in eine „Sicherheitsehe“ fl üchtet, will sie
„die Glocken noch einmal so richtig läuten lassen.“
In einer Bar begegnet sie Paul. Beide trifft die Liebe
wie eine Himmelsmacht. Aber Paul will seine Karrie-
re nicht durch eine Scheidung gefährden. Erst als sich
Paula von ihm trennt, kämpft er um ihre Liebe.


 

Die Sehnsucht der Veronika Voss

Spielfi lm, 1982, s/w, 104 min., FSK 16
Drama
Regie: Rainer Werner Fassbinder
Darsteller: Hilmar Thate, Rosel Zech, Cornelia Froboess, Doris Schade

Der Sportreporter Robert Krohn begegnet 1955 in
München zufällig Veronika Voss, einem Ufa-Star der
Dreißigerjahre, den er jedoch wie die meisten ande-
ren Deutschen nicht mehr kennt. Veronika Voss ver-
abredet sich mit ihm in einem Café, und er kommt
nicht mehr von der seltsamen Frau los. Als Krohn he-
rausfi ndet, dass sie von der geldgierigen Nervenärztin
Dr. Katz beherrscht und mit Morphium „behandelt“
wird, versucht er, Veronika Voss zu retten.


Wege in die Nacht

Spielfi lm, 1999, Farbe, 96 min., FSK 16
Drama
Regie: Andreas Kleinert
Darsteller: Hilmar Thate, Cornelia Schamus, Henriette Heinze

Der 55jährige Fabrikleiter und Ex-Kommunist Walter
hat nach der Wende fast seine gesamte Existenz ver-
loren und leidet darunter, von seiner Frau mit ihrem Kellnerinnen-Verdienst miternährt zu werden. Unbedingt will er etwas Positives tun - auch wenn er es mit Gewalt durchdrücken will. So zieht er mit zwei jungen Leuten los, um in den Berliner S- und U-Bahnen
für Recht und Ordnung zu sorgen.



Unterm Birnbaum
Spielfilm DDR, 1973, Farbe, 90 min., FSK 12
Literaturverfi lmung, Kriminalfi lm, Drama
Regie: Ralf Kirsten
Darsteller: Angelica Domröse, Erik S. Klein, Agnes Kraus, Günter Junghans, Manfred Karge

Abel Hradscheck hat einen Kramwarenladen mit
Wirtshaus. Seine Frau Ursel(Angelika Domröse), die nicht in Armut leben wollte, hat ihn in Schulden getrieben. Jetzt drängen die Gläubiger. Bei Gartenarbeiten unter seinem Birnbaum stößt Hradscheck zufällig auf die über 20 Jahre alte Leiche eines französischen Soldaten, er hat eine Idee, wie er dem Schul-
densumpf entkommen könnte und weiht seine Frau ein. Nachdem Abel sie überreden konnte, an seinem Plan mitzumischen, sieht man, dass sie naiv und leichtsinnig ist.


Hanna von acht bis acht

Eine Berliner Hotelbar vom Abend bis zum Morgen. Die Barfrau Hanna (Angelika Domröse) als Dompteuse: Souverän regiert sie ein Niemandsland des Suffs, geht so ein auf jeden ihrer Gäste, dass sie Mühe hat, sich selbst noch zu finden. Zwar kann Hanna verhindern, dass die äußere Realität die geschlossene Gesellschaft in dieser Nacht stört, aber den Tod kann sie nicht aussperren.



„Früher war ich Filmkind“ Die DEFA und ihre jüngsten Darsteller„Die Geschichte vom kleinen Muck“, „Alfons Zitterbacke“,
„Die dicke Tilla“: Titel von DDR Kinderfilmen, die nicht nur im Osten sondern auch im Westen sehr erfolgreich und beliebt waren. Der Berliner Journalist Knut Elstermann hat die Hauptdarsteller von damals getroffen und ein Buch über die ehemaligen Filmkinder geschrieben.